Blog Post 8 better bites HTW Berlin Innovationsmanagement

6. Februar 2026

Theorie trifft Praxis: Zusammenarbeit mit der HTW Berlin

Was passiert, wenn akademische Innovationsforschung auf ein echtes Impact-Startup trifft? Genau das erleben wir gerade in unserer Zusammenarbeit mit der HTW Berlin – Hochschule für Technik und Wirtschaft. Im Rahmen des Moduls Innovationsmanagement im Masterstudiengang arbeiten vier engagierte Studierende an realen Fragestellungen für better bites – begleitet und angeleitet von Prof. Dr. Jan Wirsam.

Für uns als junges Gründerteam ist diese Kooperation ein echter Gewinn. Denn sie bringt nicht nur frische Perspektiven und systematische Herangehensweisen in unser Tagesgeschäft, sondern zeigt auch, wie wertvoll die Verbindung zwischen Hochschule und Startup-Ökosystem sein kann.

Prof. Dr. Jan Wirsam und das Modul Innovationsmanagement

Prof. Dr. Jan Wirsam lehrt an der HTW Berlin mit einem klaren Fokus: Studierende sollen nicht nur theoretische Konzepte verstehen, sondern sie an realen Herausforderungen anwenden. Sein Modul Innovationsmanagement ist darauf ausgelegt, dass Masterstudierende direkt mit Unternehmen zusammenarbeiten und dabei lernen, wie Innovationsprozesse in der Praxis funktionieren – mit all ihren Unsicherheiten, Dynamiken und Chancen.

Dass Prof. Wirsam better bites als Praxispartner für dieses Semester ausgewählt hat, freut uns besonders. Es zeigt, dass unser Ansatz – KI-gestützte Prognosen für die Gemeinschaftsverpflegung – auch aus akademischer Sicht als innovativ und relevant eingestuft wird. Die enge Begleitung durch Prof. Wirsam sorgt dafür, dass die studentischen Projekte methodisch fundiert und gleichzeitig praxisnah aufgestellt sind.

Wenn Theorie auf Praxis trifft, entsteht echte Innovation. Die Zusammenarbeit mit der HTW Berlin zeigt uns, wie bereichernd frische akademische Perspektiven für ein wachsendes Startup sein können. 🎓

Vier Masterstudierende, drei strategische Schwerpunkte

Konkret arbeiten Leoni Sophie Nottrodt, Amira Kayed, Franziska Abend und Quynh Anh Luong an drei zentralen Themenfeldern, die für die Weiterentwicklung von better bites strategisch wichtig sind:

1. Lead-Strukturierung: Wie können wir unsere Vertriebsprozesse systematisch aufbauen und potenzielle Kunden noch gezielter ansprechen? Die Studierenden analysieren unsere bisherigen Akquisewege und entwickeln eine strukturierte Vorgehensweise, um Großküchen, Mensen und Betriebskantinen effizienter zu erreichen. Für ein Startup in der Wachstumsphase ist das ein entscheidender Hebel.

2. Impact-Kommunikation: better bites reduziert Lebensmittelverschwendung – aber wie kommunizieren wir diesen Impact überzeugend nach außen? Das Team erarbeitet Konzepte, wie wir unsere Wirkung messbar und verständlich darstellen können, sowohl für potenzielle Kunden als auch für Investor:innen und die breite Öffentlichkeit. Eine starke Impact-Story ist für ein Social Startup wie unseres unverzichtbar.

3. Startup-Fördermittelanalyse: Die Förderlandschaft für Startups in Deutschland ist vielfältig, aber auch komplex. Die Studierenden kartieren relevante Förderprogramme, bewerten deren Eignung für better bites und erarbeiten konkrete Handlungsempfehlungen. Gerade für ein Impact-Startup, das an der Schnittstelle von Technologie und Nachhaltigkeit arbeitet, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, die es strategisch zu nutzen gilt.

Warum die HTW Berlin der richtige Partner ist

Die HTW Berlin steht für eine stark praxisorientierte Lehre und hat in den vergangenen Jahren gezielt Brücken zwischen Hochschule und Wirtschaft gebaut. Für uns als Startup bedeutet das: Wir arbeiten mit Studierenden zusammen, die nicht nur fundiertes methodisches Wissen mitbringen, sondern auch den Anspruch haben, echte Ergebnisse zu liefern. Die Kombination aus wirtschaftswissenschaftlichem Know-how und dem Innovationsfokus des Masterstudiengangs macht die Zusammenarbeit besonders produktiv.

Was uns besonders beeindruckt: Die vier Studierenden bringen ganz unterschiedliche Hintergründe und Stärken mit. Von analytischem Denken über kreative Kommunikationsansätze bis hin zu strategischer Planung – diese Vielfalt ist genau das, was ein wachsendes Startup braucht. Und die Betreuung durch Prof. Wirsam stellt sicher, dass die Ergebnisse sowohl akademisch fundiert als auch direkt umsetzbar sind.

Frische Perspektiven für nachhaltige Großküchen

Eines der wertvollsten Elemente dieser Zusammenarbeit ist der Perspektivwechsel. Als Gründer sind wir oft tief in unserem Tagesgeschäft verankert – neue Augen auf bestehende Herausforderungen zu richten, ist deshalb unglaublich wertvoll. Die Studierenden hinterfragen Annahmen, bringen neue Ideen ein und denken Prozesse konsequent vom Ergebnis her.

Gerade im Bereich nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung ist dieser frische Blick von großer Bedeutung. Die Branche steht vor einem Wandel: Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, veränderte Essgewohnheiten und der Druck, Kosten zu senken, erfordern innovative Lösungen. Die Arbeit der HTW-Studierenden hilft uns, diese Herausforderungen systematischer anzugehen und unsere Lösungen noch besser auf die Bedürfnisse der Großküchen zuzuschneiden.

Gemeinsam in die Zukunft

Diese Kooperation ist für uns mehr als ein einmaliges Semesterprojekt. Sie steht sinnbildlich für unsere Überzeugung, dass die besten Innovationen an den Schnittstellen entstehen – zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen erfahrenen Gründern und motivierten Studierenden, zwischen bewährten Methoden und mutigen neuen Ideen.

Wir bedanken uns herzlich bei Leoni Sophie Nottrodt, Amira Kayed, Franziska Abend und Quynh Anh Luong für ihren großartigen Einsatz und bei Prof. Dr. Jan Wirsam für das Vertrauen und die hervorragende Begleitung. Wir sind gespannt auf die finalen Ergebnisse und freuen uns, diese Zusammenarbeit fortzusetzen.

Theorie trifft Praxis – und gemeinsam machen wir die Gemeinschaftsverpflegung nachhaltiger. 🚀