Ab heute ist der Speiseplanungs-Assistent von better bites live. Er erstellt und optimiert Speisepläne für Mensen und Betriebsrestaurants und läuft bereits produktiv bei den Studierendenwerken Münster, Osnabrück und Essen-Duisburg.

Anfang 2026 kamen drei Studierendenwerke unabhängig voneinander mit derselben Frage auf uns zu: „Könnt ihr uns auch bei der Speiseplanung helfen?“ Unsere Prognosen sagen ihnen schon heute, wie viele Gäste kommen und welche Gerichte wie oft bestellt werden. Der nächste logische Schritt war, schon bei der Planung anzusetzen. Genau das macht der Speiseplanungs-Assistent.

Warum Speiseplanung so schwierig ist

Wer schon einmal einen Mensa-Speiseplan gebaut hat, weiß: Es ist ein Puzzle mit sehr vielen Teilen. Jeden Tag soll es eine gute Mischung aus veganen, vegetarischen und fleischhaltigen Gerichten geben. Idealerweise ein proteinreiches Gericht, und bitte nicht drei teure Gerichte am selben Tag.

Dazu kommen Saison, Abwechslung über die Wochen und die Frage, was die Gäste eigentlich essen wollen. Und nicht jeder Standort kann jedes Gericht produzieren, weil Personal oder Ausstattung fehlen. Was in der einen Mensa ein Renner ist, bleibt in der anderen liegen.

All das hält eine Küchenleitung oder Kollegen in der Speiseplanung heute im Kopf oder in Excel zusammen. Das kostet viel Zeit, und am Ende entscheidet oft die Gewohnheit statt der Daten.

Was der Speiseplanungs-Assistent kann

Der Assistent deckt die zwei Situationen ab, die Küchenleitungen im Alltag am häufigsten haben:

  1. Neuen Plan erstellen. Auf Basis des eigenen Rezeptstamms schlägt der Assistent einen kompletten Speiseplan vor, abgestimmt auf den jeweiligen Standort.
  2. Bestehenden Plan optimieren. Der Assistent prüft, was gut zusammenpasst, und liefert passende Alternativen, wenn ein Gericht mal nicht umsetzbar ist.

Die Küchenleitung behält dabei die Kontrolle. Sie legt über einfache Regler selbst fest, wie wichtig ihr Preis, Aufwand, Nährwerte, Beliebtheit, Abwechslung oder Saisonalität sind. Der Assistent macht Vorschläge, entschieden wird in der Küche. Wie das in der Software aussieht, zeigen wir auf unserer Produktseite zum Speiseplan.

Schon im Echtbetrieb

Der Speiseplanungs-Assistent ist kein Konzept auf Folien. Er läuft bereits produktiv bei den Studierendenwerken Münster, Osnabrück und Essen-Duisburg und plant dort echte Speisepläne für echte Gäste.

Das erste Ergebnis aus dem Echtbetrieb: 6 % mehr Nachfrage. Wenn das Angebot besser zu dem passt, was die Gäste essen wollen, kommen mehr von ihnen, und es bleibt weniger liegen.

Gemeinsam mit der Praxis entwickelt

Wir haben den Assistenten nicht am Schreibtisch erfunden. Entwickelt haben wir ihn gemeinsam mit fünf Studierendenwerken sowie ZF Gastronomie und Boehringer Ingelheim. Ihre Küchenleitungen haben uns gezeigt, wie Speiseplanung im Alltag wirklich funktioniert, und jede Version mit ehrlichem Feedback besser gemacht. Danke dafür!

Und das ist erst der Anfang: Je mehr Küchen mitmachen, desto besser werden die Empfehlungen für alle. Künftig lernt der Assistent anonymisiert aus vielen Standorten gleichzeitig, DSGVO-konform und mit Servern in Deutschland. Mehr zu unserem Datenschutzkonzept lesen Sie im Beitrag Datenschutz bei KI-Prognosen: Wie better bites DSGVO-Konformität für Studierendenwerke sicherstellt.

Gut zu wissen: Der Speiseplanungs-Assistent funktioniert eigenständig, Sie brauchen dafür nicht unsere Prognosen. Wer die Prognosen von better bites bereits nutzt, hat den Einstieg besonders leicht, weil der Assistent auf denselben Daten aufbaut. Zusätzlich einpflegen müssen Bestandskunden nichts.

Jetzt kennenlernen

Sie verantworten die Gastronomie in einem Studierendenwerk oder Betriebsrestaurant und möchten sehen, wie der Speiseplanungs-Assistent bei Ihnen aussehen würde? In einer 30-minütigen Demo zeigen wir Ihnen das Tool an konkreten Beispielen.

Demo-Termin buchen oder schreiben Sie uns direkt an info@better-bites.de. 💚

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