Es gibt nicht den einen perfekten Speiseplan. Eine Küche will vor allem den Deckungsbeitrag steigern, die nächste ihre Klimabilanz verbessern, die dritte die Preise für Gäste stabil halten. Der Speiseplanungs-Assistent von better bites lässt sich deshalb auf die Ziele einstellen, die in Ihrer Küche zählen.
Mit dem Start des Speiseplanungs-Assistenten haben wir gezeigt, dass sich Speisepläne datenbasiert erstellen und verbessern lassen. Eine Frage, die uns in Gesprächen mit Küchenleitungen häufig begegnet: „Nach welchen Kriterien plant das Tool eigentlich?“ Die ehrliche Antwort: nach Ihren. Genau darum geht es in diesem Beitrag.
Warum ein Speiseplan nie nur ein Ziel hat
Ein Speiseplan soll satt machen, schmecken, abwechslungsreich sein und wirtschaftlich laufen. Dazu kommen Allergene, Nährwerte, Saison und der Aufwand in der Produktion. Viele dieser Ziele ziehen in unterschiedliche Richtungen: Das günstigste Gericht ist selten das beliebteste, und das klimafreundlichste braucht manchmal mehr Handarbeit.
Wie man diese Ziele gewichtet, hängt vom Betrieb ab. Ein Studierendenwerk mit festen Preisstufen dürfte andere Schwerpunkte setzen als ein Betriebsrestaurant, das auf die Marge achten muss, oder ein Caterer mit Nachhaltigkeitsvorgaben seines Auftraggebers. Eine Software, die für alle dieselbe Antwort liefert, passt deshalb für niemanden richtig.
Acht Stellschrauben, ein optimaler Speiseplan
Der Assistent berücksichtigt acht Größen: Preis, Saison, Aufwand, Allergene, Beliebtheit, Nährwerte, Abwechslung und die individuellen Prioritäten Ihrer Küche. Daraus entsteht ein Wochenplan, der vielfältig, wirtschaftlich und nachgefragt zugleich sein soll.
Der entscheidende Punkt sind die individuellen Prioritäten. Hier legen Sie fest, was für Sie schwerer wiegt, zum Beispiel Marge, CO2 oder Preis. Wer die Marge in den Vordergrund stellt, bekommt andere Vorschläge als eine Küche, die den CO2-Fußabdruck senken möchte. Die Küchenleitung behält dabei die Kontrolle und entscheidet am Ende, was auf den Plan kommt.
Datenbasiert statt aus dem Bauch heraus
Hinter den Einstellungen stehen echte Daten: wie gut ein Gericht an Ihrem Standort läuft, was es in der Zubereitung kostet und wie aufwendig es in der Produktion ist. So wird aus dem Gefühl „Das lief doch immer gut“ eine Entscheidung, die sich nachvollziehen lässt. Beliebtheit kommt aus der Praxis Ihrer Gäste, nicht aus einer Annahme.
Ein guter Speiseplan entsteht nicht aus Bauchgefühl, sondern aus klaren Prioritäten und belastbaren Daten.
Auch Ziele wie die Klimabilanz lassen sich so greifbar machen. Warum präzise Gästeprognosen dafür ein wichtiger Hebel sind, haben wir im Beitrag CO2-Fußabdruck des Speiseplans beschrieben. Wie sich Kosten in der Küche steuern lassen, lesen Sie in unserem Artikel zur Wareneinsatzquote in der Gemeinschaftsverpflegung.
Für Mensa, Kantine und Großküche gleichermaßen
Ob Mensa, Betriebsrestaurant oder Caterer: Die Ziele unterscheiden sich, aber die Methode bleibt gleich. Sie definieren Ihre Prioritäten, und der Assistent schlägt passende Pläne vor und zeigt, wie sich Änderungen auf Kosten, Nachfrage und Aufwand auswirken. Wenn Sie später anders priorisieren, passen Sie einfach die Einstellungen an und erhalten neue Vorschläge.
Sie möchten sehen, wie ein Speiseplan aussieht, wenn Sie Marge, CO2 oder Preis in den Vordergrund stellen? In einer 30-minütigen Demo zeigen wir Ihnen das an konkreten Beispielen. Demo-Termin buchen oder direkt schreiben an info@better-bites.de. 💚